Die Späth'sche Baumschulen in Treptow

SPD Treptow-Köpenick fordert: Schutz der Späth’schen Baumschulen und Grünes Band für Späthsfelde

Historisches Erbe bewahren, Natur stärken, Stadtentwicklung gestalten

Der Kreisvorstand der SPD Treptow-Köpenick hat einen Antrag zum dauerhaften Schutz der historischen Späth’schen Baumschulen sowie zur Entwicklung eines Grünen Bandes zwischen dem Traditionsstandort und möglichen künftigen Bauflächen in Späthsfelde beschlossen.

Mit dem Beschluss bekennt sich die SPD Treptow-Köpenick klar zur besonderen Bedeutung der Späth’schen Baumschulen für den Bezirk. Seit über 300 Jahren prägen sie Baumschulenweg und gelten weit über die Grenzen Treptow-Köpenicks hinaus als wichtiger Gartenbau-, Kultur- und Erholungsstandort. Angesichts des steigenden Entwicklungsdrucks im Berliner Südosten setzt sich die SPD dafür ein, dass die historische Identität des Areals dauerhaft erhalten bleibt.

Kern des Beschlusses ist die Unterstützung eines landschaftlich gestalteten Grünen Bandes als Puffer- und Übergangsraum zwischen den Späth’schen Baumschulen und angrenzenden Entwicklungsflächen. Durch Kleingärten, öffentliche Grünanlagen und naturnahe Freiräume soll ein Bereich entstehen, der Klima- und Hitzeschutz verbessert, die Artenvielfalt stärkt und zugleich die Lebensqualität der Menschen im Bezirk erhöht.

„Treptow-Köpenick wächst. Deshalb brauchen wir eine Stadtentwicklung, die Wohnen, Freiraumschutz und Klimaanpassung gemeinsam denkt. Die Späth’schen Baumschulen sind ein einzigartiger Teil unserer Bezirksgeschichte und verdienen besonderen Schutz“, erklärt der Kreisvorstand der SPD Treptow-Köpenick.

Zugleich fordert die SPD eine transparente und frühzeitige Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner bei möglichen Änderungen bestehender Planungen. Wesentliche neue Entwicklungen sollen nur auf Grundlage einer umfassenden öffentlichen Beteiligung erfolgen.

Mit dem Beschluss unterstreicht die SPD Treptow-Köpenick ihren Anspruch, den Bezirk nachhaltig weiterzuentwickeln, ohne gewachsene Grün- und Kulturräume preiszugeben.