Am 8. Juni besuchte der SPD-Abgeordnete Lars Düsterhöft gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Oliver Igel und Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler die Späth’schen Baumschulen. Im Mittelpunkt des Austauschs stand die Frage, wie neuer Wohnraum geschaffen werden kann, ohne die besonderen Qualitäten dieses traditionsreichen Standorts zu gefährden.
Vor Ort wurde deutlich, welche Bedeutung die Späth’schen Baumschulen für Treptow-Köpenick haben. Sie sind nicht nur ein traditionsreicher Betrieb, sondern auch ein wichtiger Ort für Klima, Natur und Naherholung.



Für die SPD Treptow-Köpenick ist deshalb klar: Die Späth’schen Baumschulen sollen dauerhaft an ihrem heutigen Standort erhalten bleiben. Gleichzeitig braucht Berlin neue Wohnungen. Beides darf kein Widerspruch sein. Neue Quartiere müssen sich behutsam in ihre Umgebung einfügen und die gewachsenen Strukturen des Bezirks respektieren.



Deshalb setzen wir uns für ein dauerhaftes „Grünes Band“ zwischen den Baumschulen und einer möglichen Wohnbebauung in Späthsfelde ein. Er soll zur Kühlung des Stadtklimas beitragen, Lebensräume für Tiere und Pflanzen sichern und die Lebensqualität vor Ort stärken.


Der Austausch mit Senator Gaebler hat gezeigt, wie wichtig es ist, im Gespräch zu bleiben und sich direkt vor Ort ein Bild zu machen. Der Termin hat die Überzeugung gestärkt, dass Wohnungsbau, Klimaschutz und der Erhalt der Späth’schen Baumschulen zusammen gedacht werden müssen. Die Zukunft von Späthsfelde darf nicht über die Köpfe der Anwohnerinnen und Anwohner hinweg entschieden werden.
Unser Ziel bleibt: Wohnungsbau mit Augenmaß, der Erhalt der Späth’schen Baumschulen und eine Entwicklung, die den besonderen Charakter dieses Ortes bewahrt.
