Gemeinsam erinnern: SPD Treptow-Köpenick gedenkt der Opfer der Berliner Mauer

Am 13. August jährte sich der Bau der Berliner Mauer zum 65. Mal. Auch in diesem Jahr wurde in Treptow-Köpenick gemeinsam der Menschen gedacht, die an der Berliner Mauer und an der innerdeutschen Grenze ihr Leben verloren haben.

Das Gedenken führte entlang des ehemaligen Grenzverlaufs im Bezirk. Stationen waren unter anderem die Gedenktafel auf dem Friedhof Baumschulenweg für die Mauertoten ohne Grabstelle, das Mahnmal an der Kiefholzstraße für Jörg Hartmann und Lothar Schleusener sowie die Stele für Chris Gueffroy, der 1989 als letztes Todesopfer der Berliner Mauer erschossen wurde.

Rede- und Gedenkbeiträge hielten Bezirksbürgermeister Oliver Igel und BVV-Vorsteher Peter Groos.

Die SPD Treptow-Köpenick war mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern vor Ort. Neben Mitgliedern der SPD nahmen aus der BVV-Fraktion der SPD-Fraktionsvorsitzende Paul Bahlmann, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Grit Rohde, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Manuel Tyx sowie Josefine Brandt teil. Auch Alexander Freier-Winterwerb, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und Co-Vorsitzender der SPD Treptow-Köpenick, war beim Gedenken dabei.

Besonders wichtig: Alle in der Bezirksverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen waren beim gemeinsamen Gedenken anwesend. Damit wurde deutlich, dass die Erinnerung an die Opfer der Berliner Teilung über Parteigrenzen hinweg verbindet.

Treptow war besonders stark von der Teilung Berlins betroffen. Mit rund 17 Kilometern verlief hier der längste Abschnitt der Berliner Mauer innerhalb der Stadt. Viele Menschen versuchten, die Grenze zu überwinden – einige bezahlten diesen Versuch mit ihrem Leben.

Für uns als SPD ist klar: Die Erinnerung an die Opfer der deutschen Teilung darf nicht verblassen. Gedenken bedeutet, die Geschichte lebendig zu halten und zugleich die Werte zu verteidigen, die heute selbstverständlich erscheinen: Freiheit, Demokratie und Menschenrechte.

Wir erinnern an die Opfer. Wir bewahren die Geschichte. Und wir stehen gemeinsam für eine demokratische Gesellschaft ein.