Danke für Euer Vertrauen – Lars Düsterhöft holt das Direktmandat

Die Wahlen sind vorbei. Für die SPD Treptow-Köpenick fällt das Ergebnis insgesamt enttäuschend aus. Bei der BVV-Wahl erreichen wir 14,6 Prozent, bei der Abgeordnetenhauswahl 10,3 Prozent.

Umso wichtiger ist uns: Danke.

Danke an die 23.792 Menschen, die bei der BVV-Wahl SPD gewählt haben. Danke an alle, die unseren Kandidatinnen und Kandidaten ihr persönliches Vertrauen geschenkt haben. Und danke an unsere Mitglieder, Ortsvereine und Unterstützer, die in den vergangenen Monaten für die SPD unterwegs waren.

Wir wissen dieses Vertrauen zu schätzen und nehmen den Auftrag ernst.

Ein Unterschied, den wir uns genauer anschauen müssen

Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen Landes- und Kommunalwahl. Während die SPD in den meisten Berliner Bezirken bei BVV- und Abgeordnetenhauswahl relativ nah beieinander liegt, liegen in Treptow-Köpenick mehr als vier Prozentpunkte zwischen beiden Ergebnissen.

Das ist kein Grund, unser Ergebnis schönzureden. Im Gegenteil: Es stellt uns vor die Frage, warum uns die Menschen bei der BVV-Wahl deutlich häufiger ihr Vertrauen gegeben haben als bei der Landeswahl.

Ein Teil der Antwort liegt sicherlich in der persönlichen Verankerung unserer Kandidierenden vor Ort – allen voran bei Oliver Igel. Als langjähriger Bezirksbürgermeister ist er vielen Menschen im Bezirk bekannt. Seine persönliche Bekanntheit und sein kommunales Profil haben auch bei dieser Wahl Stimmen für die SPD gebunden, die sich beim Zweitstimmenergebnis zur Abgeordnetenhauswahl nicht in gleicher Weise wiederfinden.

Lars Düsterhöft setzt ein starkes Zeichen

Besonders deutlich zeigt sich die Bedeutung persönlicher Verankerung bei Lars Düsterhöft.

Er hat seinen Wahlkreis erneut direkt gewonnen – als einziger SPD-Kandidat in ganz Berlin. Mit 26,0 Prozent der Erststimmen liegt er in seinem Wahlkreis 13,3 Prozentpunkte über dem SPD-Zweitstimmenergebnis von 12,7 Prozent.

Das ist ein starkes persönliches Ergebnis und zeigt, was jahrelange Arbeit im Wahlkreis bewirken kann.

Auch Julia Dittmar wird Treptow-Köpenick künftig im Abgeordnetenhaus vertreten. Sie zieht über die Bezirksliste der SPD ins Parlament ein.

Jetzt kommt es auf unsere Arbeit an

Das Wahlergebnis müssen wir ehrlich analysieren. Wir haben deutlich Stimmen verloren. Gleichzeitig zeigt der Unterschied zwischen BVV- und Abgeordnetenhauswahl, dass wir vor Ort weiterhin Menschen erreichen können.

Daran müssen wir anknüpfen.

Mit neun Verordneten in der BVV sowie Lars Düsterhöft und Julia Dittmar im Abgeordnetenhaus bleibt die SPD Treptow-Köpenick politisch präsent.

Unser Anspruch ist klar: Wir wollen zuhören, ansprechbar bleiben und mit konkreter Arbeit wieder Vertrauen gewinnen.

Danke an alle, die uns ihr Vertrauen gegeben haben. Die Wahl ist vorbei – unsere Arbeit geht weiter.