Mit einem würdigen und zugleich richtungsweisenden Auftakt ist die Kreisdelegiertenversammlung (KDV) der SPD Treptow-Köpenick am Freitag gestartet. Im Rathaus Treptow kamen die Delegierten zusammen, um sowohl die inhaltlichen Grundlagen für die kommenden Jahre zu legen als auch das langjährige Engagement vieler Mitglieder zu würdigen.
Den Beginn bildete die Ehrung langjähriger Genossinnen und Genossen – ein Moment, der die Geschichte und den Zusammenhalt der Partei im Bezirk eindrucksvoll sichtbar machte. Ausgezeichnet wurden unter anderem Edwin Hoffmann und Stepahn Müseler für 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD.
Beide betonten während ihrer Reden den Einfluss von Willy Brandt auf ihr Engagement.
Edwin Hoffmann, der auch heute noch als Bezirksverordneter aktiv in der Bezirkspolitik mitmischt, erhielt darüber hinaus die Willy-Brandt-Medaille.
Die Willy-Brandt-Medaille ist eine der höchsten Auszeichnungen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD).
Sie wird an Mitglieder verliehen, die sich über viele Jahre hinweg in besonderer Weise um die Partei und die sozialdemokratischen Werte verdient gemacht haben – also deutlich über „normales“ Engagement hinaus. Typisch sind langjährige, prägende Beiträge auf lokaler, regionaler oder auch bundesweiter Ebene.
Wir bedanken uns deshalb nochmals ausdrücklich bei Edwin für sein außerordentliches Engagement und sind weiterhin für seine Ratschäge dankbar!






Für 40 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurde Wolfgang Kern geehrt. Auch er nannte, wenig überraschend Willy Brandt als Grund für den Eintritt in die SPD im Jahre 1985 und betonte in seiner Rede die Wichtigkeit der SPD als gesellschaftlichen Faktor in unserem Land!



Für 10 Jahre Mitgliedschaft in der SPD wurden Christopher Jäschke und Laura Lecher geehrt, die beide seit einem Jahrzehnt in der SPD Treptow-Köpenick aktiv und Mitglieder des geschäftsführenden Kreisvorstandes sind. Beide betonten in ihren Beiträgen insbesondere den starken Zusammenhalt, die Verlässlichkeit und die politische Heimat hervor, die unser Kreisverband ihnen bietet.



Die Ehrungen machten deutlich, dass die Stärke der SPD Treptow-Köpenick nicht nur aus aktuellen politischen Debatten, sondern auch aus der jahrzehntelangen Verbundenheit und dem Einsatz ihrer Mitglieder erwächst.
Im Anschluss richtete sich der Blick nach vorn: Mit großer Geschlossenheit verabschiedeten die Delegierten das bezirkliche Wahlprogramm für die Wahlen 2026 unter dem Titel „Für ein solidarisches Treptow-Köpenick“. Das Programm ist das Ergebnis eines intensiven, mehrmonatigen Arbeitsprozesses, an dem neben Mitgliedern auch Fachleute sowie Bürgerinnen und Bürger beteiligt waren.
Inhaltlich setzt das Wahlprogramm klare Schwerpunkte: Die Sicherung und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum bleibt eine der zentralen sozialen Fragen im Bezirk. Gleichzeitig wird der Ausbau einer starken sozialen Infrastruktur – von der frühkindlichen Bildung über Schulen bis hin zu Angeboten für Seniorinnen und Senioren – als entscheidend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt verstanden. Auch eine nachhaltige und lebenswerte Stadtentwicklung spielt eine zentrale Rolle, ebenso wie die Verbesserung der Mobilität durch sichere Straßen, einen gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr sowie attraktive Rad- und Fußwege.
Mit dem Beschluss des Wahlprogramms formuliert die SPD Treptow-Köpenick nicht nur konkrete politische Vorhaben, sondern auch einen klaren Anspruch: den Bezirk weiterhin sozial gerecht zu gestalten, Bewährtes zu sichern und gleichzeitig neue Impulse für eine zukunftsorientierte Entwicklung zu setzen.
Das Programm wird demnächst auf unserer Webseite veröffentlicht werden.
Der erste Tag der KDV hat damit eindrucksvoll gezeigt, wofür die SPD Treptow-Köpenick steht: für Zusammenhalt, Verlässlichkeit und den festen Willen, die Zukunft des Bezirks aktiv zu gestalten.
