03.06.2011 in Umwelt

Raserei auf dem Dämeritzsee geht weiter

 
Oliver Igel, Kreisvorsitzender der SPD und Fraktionsvorsitzender in der BVV Treptow-Köpenick

Durch private Motorbootrennen und rücksichtslose Einzelfahrer sind die Anwohner am Dämeritzsee immer mehr von Lärm belästigt. Das Problem hat sich durch unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten auf dem Großen Müggelsee (Begrenzung auf 8 km/h und Verbot außerhalb der Fahrrinne zu fahren) und dem Dämeritzsee (25 km/h) zu Lasten der Anwohner am Dämeritzsee verlagert. "Nicht nur die Anwohner werden durch zusätzlichen Lärm belästigt. Die Raserei schadet auch der Uferbefestigung, die deshalb in Gefahr gerät und erneuert werden muss. Es muss an dieser Stelle öfter Geschwindigkeitskontrollen geben", sagte der SPD-Kreisvorsitzende Treptow-Köpenick, Oliver Igel. Für die Kontrollen auf dem Dämeritzsee ist die Wasserschutzpolizei Erkner zuständig, da der See sowohl auf Berliner als auch auf Brandenburger Gebiet liegt.