21.03.2019 in Ankündigung

SPD Treptow-Köpenick trauert um früheren Bezirksstadtrat Hans-Joachim Munte

 

Der frühere Köpenicker Bezirksstadtrat Hans-Joachim Munte ist am 5. März 2019 kurz vor Vollendung des 78. Lebensjahrs verstorben. Der studierte Physiker, der zuvor im Werk für Fernsehelektronik in Oberschöneweide arbeitete, fand seine politische Heimat nach der friedlichen Revolution 1989 in der SPD. Munte war seit den ersten freien Wahlen 1990 bis 1996 Bezirksstadtrat für Bildung, anfangs auch mit Zuständigkeit für Kultur, später für Jugend.

Hans-Joachim Munte wollte das demokratische Gemeinwesen mitgestalten und machte sich voller Elan an die Arbeit. Zu den Schwerpunkten seines Wirkens gehörte die Überführung des DDR-Schulsystems in die demokratische Struktur der Bundesrepublik. Die mitunter harten notwendigen Personalentscheidungen, etwa bei der Entlassung von stasibelasteten Lehrkräften und Schulleitungen, hielten ihn nicht von seiner Überzeugung ab, eine moderne Bildungslandschaft in Köpenick zu etablieren. Mit Amtseintritt musste er innerhalb weniger Wochen das neue Schulsystem aufbauen. Erstaunlich problemlos wurde bei laufendem Betrieb das alte Schulsystem der DDR abgeschafft. Die Herausforderung, die nicht nur in der Streichung alter Schulnamen lag, war enorm und bot auch Chancen. Denn nach dem politischen Umbruch konnten die Bildungs- und Schulgesetze von den neuen Bundesländern ausgestaltet und die Freiräume des Föderalismus genutzt werden.

Gemeinsam mit dem langjährigen Schulamtsleiter Dieter Usemann baute er nicht nur die Schulstruktur neu auf sondern hatte auch ein glückliches Händchen bei der Auswahl der neuen Schulleitungen, die zum Teil bis heute im Amt sind und profilierte Schulen leiten. Auch die Einsetzung der schulischen Gremien war ein wichtiges Anliegen Hans-Joachim Muntes. Sein Einsatz für benachteiligte Familien und die Unterstützung der Gesamtschulen, die eben jener Gruppe hilfreich sein sollten, war ihm stets ein Herzensanliegen.

Die Nach-Wendezeit sorgte aber auch für besondere Möglichkeiten. So gelang es, ein ehemaliges Ferienobjekt der Stasi im Naturschutzgebiet Kaniswall zu einem Lernort im Grünen zu entwickeln. Im August 1991 begann man inmitten der Gosener Wiesen im Rahmen eines ABM-Projektes außerschulische, umweltpädagogische und naturkundliche Bildungsarbeit zu betreiben. Nachdem Ideen hinsichtlich Zielsetzung und Ausgestaltung gereift waren, beschloss die Bezirksverordnetenversammlung Köpenick im März 1992 die Bildung des außerschulischen Lernortes. Bezirksstadtrat Munte, Schulrat Reinhold Hartmann und der Leiter des Schulamtes Dieter Usemann sicherten 1994 in gemeinsamer Anstrengung die Erhaltung, Dienstaufsicht und Bewirtschaftung des Freilandlabors Kaniswall.

 Als Jugendstadtrat war Munte die Jugendpartizipation wichtig. So war er einer der maßgeblichen Initiatoren des Kinderparlaments in Köpenick (KiK), das den 5. bis 8. Klassen eine breite Mitsprachemöglichkeit einräumte und alle Grund- und Oberschulen des Bezirks einbezog.

 Nach seinem Ausscheiden aus dem Bezirksamt Köpenick wechselte Munte 1996 zu den Berliner Bäder Betrieben. Er war dort seit Gründung als Leiter der Geschäftsstelle des Vorstandes tätig und nahm zeitweise zusätzlich die Aufgabe des Pressesprechers wahr. In seiner Funktion war er Schnittstelle zur Landes- und Bezirkspolitik, koordinierte etwa die Beantwortung von Anfragen aus dem Abgeordnetenhaus oder befasste sich mit dem Verkauf des SEZ-Geländes, das großes mediales Interesse hervorrief. 2004 schied Hans-Joachim Munte aus Altersgründen bei den Berliner Bäder Betrieben aus und ging in den Ruhestand.

"Hans-Joachim Munte hat sich bleibende Verdienste erworben. Durch seine Persönlichkeit hat er die Schullandschaft im Bezirk maßgeblich bestimmt und Spuren hinterlassen", sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel.

20.03.2019 in Allgemein

Auch der Bundestag verabschiedet das Wahlrecht für Alle

 

Jawoll. Endlich ist es geschafft: Auch der Deutsche Bundestag hat gegen den Widerstand der Union das volle Wahlrecht für alle Menschen mit Behinderung eingeführt. Das Gesetz tritt zum 01. Juli in Kraft.

19.03.2019 in Ankündigung

Im Gespräch mit Oliver Igel zur EU-Wahl

 

In knapp zwei Monaten, am 26. Mai 2019, finden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt.

Viele Menschen fragen sich: Was hat das Europäische Parlament mit mir zu tun? Was hat Treptow-Köpenick mit der EU zu tun? Und andersherum die EU mit Treptow-Köpenick?

Aufgrund dessen lädt das Bezirksamt Treptow-Köpenick zu einem Gespräch mit Bezirksbürgermeister Oliver Igel. Kommen Sie vorbei und klären Sie Ihre Fragen, stellen Ihre Ideen vor oder diskutieren mit.

Wann?: Donnerstag, dem 21.03.2019, um 17 Uhr

Wo?: Im Rathaus Köpenick

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte den folgenden Link:  https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/aktuelles/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.788548.php

Oliver Igel freut sich auf Ihren Besuch!

 

18.03.2019 in Allgemein

Equal Pay Day

 
EqualPay19

Zum heutigen Equal Pay Day hat die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) gemeinsam mit der SPDqueer Treptow-Köpenick schicke Jutebeutel und Informationsmaterial zu guter Arbeit und ein Europa der Frauenrechte verteilt. 21% Lohnlücke zwischen ist inakzeptabel. Deswegen setzen wir uns weiterhin ein -- bis Frauen den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit wie Männer bekommen.

15.03.2019 in Ankündigung

Internationale Wochen gegen Rassismus in Treptow-Köpenick

 
IntWocheRas

Unter dem Motto „100% Menschenwürde – Zusammen gegen Rassismus“ finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus auch in diesem Jahr vom 11. bis 24. März in Treptow-Köpenick statt. Zeitgliech finden vom 16. bis zum 23. März 2019 Öffentliche Führungen durch die Gedenkstätte der Köpenicker Blutwoche statt.

Alle Informationen finden Sie jeweils hier:

Internationale Woche gegen Rassismus

Köpenicker Blutwoche
 

13.03.2019 in Allgemein

Kreisdelegiertenversammlung der SPD-Treptow-Köpenick

 

Am gestrigen Abend fand unsere Kreisdelegiertenversammlung statt: Wir diskutierten intensiv über Wohnen, Mieten und Baumaßnahmen an Schulen. Alles wichtige Themen in Treptow-Köpenick und ganz Berlin. Wir bleiben dran!

Vielen Dank an die Wohnungsgenossenschaft Johannisthal eG, in deren Räumlichkeiten wir tagen durften.

09.03.2019 in Ankündigung

Wenn Du mal in einer Krise bist - Besuch beim Berliner Krisendienst

 
Krisendienst_Flyer

0303906380. So die Nummer vom Krisendienst in Treptow. Vor ein paar Tagen schaute sich der Abgeordnete Lars Düsterhöft in der Niederschöneweider Spreestraße 6 vorbei und ließ sich von der Arbeit des Krisendienstes berichten. 

Man kann nicht nur anrufen zwischen 16 Uhr und 24 Uhr. In dieser Zeit - an jedem Tag des Jahres - kann man auch einfach vorbeikommen und findet stets eine/n kompetente/n Gesprächspartner/in. 

Ob man sich einsam fühlt, gerade verlassen wurde, einen geliebten Menschen verloren hat, den Kompass im Leben verloren hat oder einfach nicht mehr weiter weiß, kein Grund ist ein schlechter Grund sich bei Bedarf an den Krisendienst zu wenden. 

Er ist kostenfrei und arbeitet komplett anonym. 

Finanziert wird der Berliner Krisendienst übrigens von den Berliner Bezirken. In dieser Form ein besonderes Berliner Angebot.

Lars Düsterhöft: "In dem Gespräch hat mich das persönliche Engagement und Einfühlungsvermögen tief beeindruckt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erleben tagtäglich persönliche Schicksale und müssen mit diesen genauso klarkommen wie die betroffenen Menschen. Danke, dass Sie diesen tollen Job machen!"

08.03.2019 in Allgemein

Alles Gute zum Frauentag!

 

Heute feiern wir den Internationalen Frauentag: Ehren die Frauen und fordern Gleichberechtigung. 

Angeregt durch die deutsche Sozialdemokratin Clara Zetkin wurde der Frauentag erstmals am 19. März 1911 in Deutschland und in Nachbarländern organisiert. Seit 1921 wird er jährlich am 8. März gefeiert. 1977 erkannte die UN-Generalversammlung den 8. März als Internationalen Frauentag an.

Seit mehr als 150 Jahren ist die Gleichstellung von Frauen und Männern ein zentrales Ziel unserer Politik und dies wird es auch in Zukunft sein. Wir setzen uns für eine zukunftsfähige, moderne und gerechte Gesellschaft ein. Die SPD hat vieles angestoßen und durchgesetzt, um die soziale Lage der Frauen und ihre politischen und gesellschaftlichen Rechte zu verbessern, wie zum Beispiel das Wahlrecht, gleiche Bildungschancen und Gesundheitsvorsorgung. An diese Erfolge knüpfen wir heute an.

Damit Mädchen werden können, was sie wollen, damit niemand Opfer sexueller Gewalt wird und Hilfe bekommt. Damit Frauen für gute Arbeit gerecht bezahlt werden. Damit Frauen und Männer gleichberechtigt sind, egal welcher Herkunft sie sind.

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist und bleibt ein hohes Gut!

 

07.03.2019 in Ankündigung

Berlin führt inklusives Wahlrecht ein - Abgeordnetenhaus schafft Wahlrechtsausschlüsse ab

 

Für über 700 Berlinerinnen und Berliner und deren Angehörige ist heute ein Feiertag. Heute ist der Tag, an dem das Abgeordnetenhaus rund 700 Menschen endlich das Recht zugestehen, das Ihnen mindestens 10 Jahre lang verwehrt wurde. Sie werden als mündige Bürgerinnen und Bürger anerkannt und dürfen in Zukunft über die Geschicke dieser Stadt gleichberechtigt mitbestimmen. 

Als Sozialdemokraten sind wir stolz darauf, dass wir nicht erst darauf gewartet haben, bis das Bundesverfassungsgericht über den Sachverhalt befand. Wir konnten deshalb bereits heute - wenige Tage nachdem das Bundesverfassungsgericht in Sinne des inklusive Wahlrechts geurteilt hat - die Abschaffung der Wahlrechtsausschlüsse beschließen.

Und zur Erinnerung, das Bundesverfassungsgericht hat ganz klar festgestellt, dass Menschen, die auf eine von einem Gericht bestellte sogenannte Vollbetreuung angewiesen sind, oder sich aufgrund einer Straftat in einem psychiatrischen Krankenhaus befinden, nicht länger pauschal vom Wahlrecht ausgeschlossen werden dürfen. Die bislang bestehenden Wahlrechtsausschlüsse hat das Gericht für verfassungswidrig erklärt. 

Zu einer guten Demokratie gehört ein Inklusives Wahlrecht. Und zwar ohne Ausnahme!

06.03.2019 in Allgemein

#EuropaistdieAntwort für gute Arbeit! In ganz Europa!

 

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des DGB Bundesvorstand (Deutschen Gewerkschaftsbundes) Reiner Hoffmann, unserer Berliner Europa-Kandidatin Gaby Bischoff und unserem Mitglied der SPD-Fraktion Treptow-Köpenick Ana-Maria Trasnea haben wir am 05. März 2019 über unsere Forderungen zur Europawahl diskutiert. Forderungen wie ein europäischer Mindestlohn, stärkere Sozial- und Arbeitsschutzstandards, gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort und eine stärkere Bekämpfung von Lohn- und Sozialdumping sowie Themen im Bereich Gleichstellung und Antidiskriminierung wurden heraus gearbeitet.

Klar ist: Wir wollen gute Arbeitsbedingungen in ganz Europa! 

Danke für die humorvolle Moderation Lars Düsterhöft.

Den Entwurf unseres Wahlprogrammes für Europa gibt es hier zum Nachlesen: